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MĂ€dchengesundheit Steiermark

WORUM GEHT ES

Das Projekt MĂ€dchengesundheit Steiermark des Grazer Frauengesundheitszentrums stĂ€rkte JugendbetreuerInnen durch Fortbildungen, eine Tagung und einen Arbeitskreis. Es unterstĂŒtzte sie, Angebote fĂŒr MĂ€dchen zwischen neun und neunzehn Jahren zu entwickeln und durchzufĂŒhren: Workshops zu Selbstvertrauen und SexualitĂ€t, Selbstverteidigungskurse, Trainings zur Berufsorientierung 

Im Laufe der zwei Jahre entstand auch ein Verzeichnis qualifizierter Referentinnen. Gemeinden und Jugendeinrichtungen können so leicht Fachfrauen fĂŒr ihre Veranstaltungen finden.
Weiters soll das Thema MĂ€dchengesundheit fixer Bestandteil der sozialen und pĂ€dagogischen Aus- und Weiterbildungen sein. MĂ€dchen erhielten einen Girls’ Guide, der ĂŒber alle neuen und bereits bestehenden Angebote in den teilnehmenden Bezirken informiert.

Laufzeit: September 2008 bis September 2010
Ansprechpartnerinnen:

Jutta Eppich

SubventionsgeberInnen:

Gefördert wurde das Projekt MÄDCHENGESUNDHEIT STEIERMARK vom
Fonds Gesundes Österreich sowie dem Land Steiermark, Ressorts Jugend und Gesundheit.

Ziele

  • MĂ€dchen beteiligen: rund 300 MĂ€dchen sind durch eine Befragung als Expertinnen fĂŒr sich und ihre Gesundheit einbezogen worden.
  • Ziel ist Angebote zu unterstĂŒtzen, die MĂ€dchen stĂ€rken, beteiligen und Benachteiligungen abbauen. Der Schwerpunkt lag dabei auf MĂ€dchen aus sozial benachteiligten Familien, Stadtteilen und Gemeinden, MĂ€dchen mit Migrationshintergrund und MĂ€dchen auf dem Land.
  • Zusammenarbeit mit AnbieterInnen und Fachfrauen und -mĂ€nnern in der Gesundheitsförderung und Jugendarbeit
    Ein zentrales Ziel war, möglichst viele AnbieterInnen, Fachfrauen- und mÀnner und AkteurInnen der Jugendarbeit und Jugendgesundheitsförderung in das Projekt miteinzubeziehen.
  • StĂ€rkung von MultiplikatorInnen durch Aus- und Weiterbildungsangebote fĂŒr Fachfrauen und -mĂ€nnern der Jugendarbeit, Gesundheitsförderung, (Sozial-)PĂ€dagogik 

  • Vernetzung von AkteurInnen und AnbieterInnen in der Jugendgesundheitsförderung, Jugendarbeit und Lobbyarbeit
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit

Warum brauchen MĂ€dchen eigene Angebote?
In der außerschulischen Jugendarbeit sind MĂ€dchen als Zielgruppe oft unterreprĂ€sentiert. FĂŒr sie gibt es wenige passende Angebote zur Gesundheitsförderung. Studien wie der steirische Kinder- und Jugendgesundheitsbericht 2010 zeigen jedoch deutlich, dass MĂ€dchen geringere Chancen haben, gesund zu sein und sich zufrieden zu fĂŒhlen als Burschen. Mehr als die HĂ€lfte (54 Prozent) der steirischen Buben gibt einen ausgezeichneten Gesundheitszustand an, bei MĂ€dchen sind es hingegen nur 37 Prozent. Auch im Bereich Bewegung liegt etwa der Anteil der MĂ€dchen, die sich ausreichend bewegen, mit 12 Prozent unter dem Anteil der Burschen (26 Prozent). Daher braucht es Angebote der Gesundheitsförderung um MĂ€dchen zu stĂ€rken.

Das Projekt MÄDCHENGESUNDHEIT STEIERMARK ist abgeschlossen. Durch die finanzielle UnterstĂŒtzung durch das Ressort Jugend, Land Steiermark, und Ressort Gesundheit, Land Steiermark konnte es als Arbeitsbereich MĂ€dchengesundheit Steiermark des Frauengesundheitszentrums etabliert werden.

 

Autorin: Rita Obergeschwandner, 19.06.2014

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